Die "Leichte" mit den HüttenDie Marangu-Route gilt als leichteste Route auf den Kilimanjaro, was aber nicht heißt, dass es ein Spaziergang wird. Es handelt sich bei der Tour um ein anspruchsvolles Bergtrekking. Die Schwierigkeitsabstufungen der verschiedenen Routen sind lediglich Nuancen. Die Höhe des Gipfels bleibt immer gleich und sollte mit knapp 6.000m nicht unterschätzt werden. Der große Vorteil dieser Route ist, dass wir die ganze Zeit über in gut ausgebauten Hütten übernachten. In der Horombo-Hütte schlafen wir zweimal und unternehmen einen Exkurs zu den Zebra Rocks, der unserer Höhenanpassung sehr dienlich ist.Wir bieten Ihnen perfekt organisierte, frei wähl- und kombinierbare Bausteinprogramme zu Ihrem Wunschtermin.
Highlights
6-tägiges Trekking (ca. 4 - 7 Std. täglich)
Besteigung des Kilimanjaro (5.895 m), Gipfeltag ↑ 1.190 Hm, ↓ 2.170 m, 12 - 14 Std
In gemütlichen Mehrbetthütten vom Gipfel träumen
Sich bei den Zebra Rocks am Zusatztag auf ca. 4.000 m akklimatisieren
Auf landschaftlich reizvoller Route durch alle Vegetationszonen wandern
Mit langjährigem lokalen Partner nachweislich gute Arbeitsbedingungen vor Ort fördern
Besteigung mit Safari- und Sansibar-Verlängerung ausklingen lassen oder sich vorher am Mount Meru akklimatisieren
Verlauf:
1. Tag: Ankunft in Moshi Karibuni! Herzlich willkommen in Tansania! Wir kommen am Kilimanjaro International Airport an, werden abgeholt und fahren nach Moshi ins Hotel. Am Nachmittag werden wir für die bevorstehende Kilimanjaro-Besteigung gebrieft und haben Zeit, unser Berggepäck umzupacken, bzw. wir haben bereits zu Hause das Berggepäck in eine kleine separate Tasche gepackt. Maximal 10 kg pro Person inkl. Liegematte (wer möchte) und Schlafsack werden von den Trägern transportiert. Zum Schutz der Träger wird dies von der Nationalparkbehörde kontrolliert. Das restliche Gepäck können wir abgeschlossen bei der Agentur vor Ort lassen. (A)
2. Tag: Mandara-Hütten Nach dem Frühstück fahren wir zum Marangu Gate (1.860 m). Hier treffen wir unsere Begleitmannschaft, stellen uns gegenseitig vor, erledigen die Nationalpark-Registrierung und machen uns auf den Weg. Die erste Etappe führt ca. 4 Stunden durch den dicht bewachsenen Regenwald. Es kann zu Regenfällen kommen - ganz typisch für diese Region und den tropischen Regenwald. Das Blätterdach ist dicht und grün, Flechten hängen von den Bäumen herab, die Pflanzen wachsen hier viel größer, als wir es aus Europa kennen. Der Weg steigt leicht an. Vielleicht sehen wir Stummelaffen in den Baumwipfeln hin und her springen. Auf einer Lichtung liegen die Mandara-Hütten (2.720 m), unser Tagesziel. Wer möchte, kann am Nachmittag noch einen Ausflug zum nahe gelegenen Maundi Crater machen. (F, M, A)
3. Tag: Horombo-Hütten Die Vegetation wird allmählich buschiger und niedriger, je mehr wir an Höhe gewinnen. Nach kurzer Zeit erreichen wir den Übergang vom Regenwald zu den sogenannten "Moorlands", das Hochmoor. Wir kommen vorbei an den berühmten Kilimanjaro-Senecien und erspähen zum ersten Mal den mächtigen Gipfelaufbau des Kibo, wenn es das Wetter zulässt. Die heutige Etappe ist etwas länger, als die Gestrige. Zur Mittagsrast lädt ein kleiner Picknickplatz am Wegrand ein, er wird "Kimangi Marangu" genannt und war früher ein bedeutender Platz für die "Regenmacher". Weiter bergauf erreichen wir voraussichtlich am frühen Nachmittag die Horombo-Hütte (3.720 m). Nach einer kurzen Pause sollten wir noch eine Akklimatisierungswanderung unternehmen, die unserer Höhenanpassung zuträglich ist und uns besser schlafen lässt. (F, M, A)
4. Tag: Akklimatisationstag in Richtung Mawenzi Der heutige Tag dient der Akklimatisation! Wir wandern in Richtung Mawenzi. Bald nach der Horombo Hütte biegen wir rechts ab und lassen die üppige Vegetation hinter uns. Wie kommen am Zebra Rock vorbei, einem Felsen mit markanten Streifen (4.200 m). Hier entscheiden wir, ob wir zur Mawenzi-Hütte weitergehen (4.350 m) oder hier unser Mittagessen auspacken und anschließend zur Horombo-Hütte zurück gehen. (F, M, A)
5. Tag: Aufstieg zu den Kibo-Hütten Die Landschaft wandelt sich im Übergang vom Hochmoor zur alpinen Wüste. Hier wachsen nur noch Heidekraut und Strohblumen, später nur noch Flechten. Nach ein paar Stunden, haben wir den Kibo-Sattel erreicht und wandern leicht ansteigend bis wir am frühen Nachmittag die Kibo-Hütten erreichen. Wir ruhen uns aus und können schon einmal einen Blick auf die Gipfeletappe werfen, die man von den Kibo-Hütten gut sehen kann. Nach einem stärkenden Abendessen krabbeln wir früh in unsere Schlafsäcke, damit wir den morgigen Gipfeltag möglichst ausgeruht meistern können. (F, M, A)
6. Tag: Gilman's Point - Uhuru Peak - Abstieg zu den Horombo-Hütten Zwischen Mitternacht und 1 Uhr gehen wir los. Der Weg führt zunächst relativ flach über Geröll und Steine, im späteren Verlauf immer steiler in Kehren durch Lavasand und - Geröll. Wir laufen langsam und gleichmäßig. Unsere Begleiter ermahnen uns: "Pole Pole!" (Swahili: Langsam!). Beim ersehnten Sonnenaufgang sind wir am Gilman's Point (5.681 m). Wer noch Kraft hat, geht in ca. 2 Stunden weiter zum Uhuru Peak (5.895 m). Nach dem Gipfelfoto und einem Schluck heißen Tees steigen wir wieder ab. Der Abstieg geht wesentlich schneller, als der endlos erscheinende Aufstieg. Jetzt können wir im weichen Lavasand regelrecht hinunter springen, bis wir die Kibo-Hütte erreichen, wo wir uns ein wenig ausruhen können und eine warme Mahlzeit bekommen, bevor es entlang des Kibo-Sattels wieder hinunter zur Horombo-Hütte (3.720 m) geht, die wir voraussichtlich am Nachmittag erreichen. (F, M, A)
7. Tag: Marangu Gate - Moshi Wir wandern hinunter durch das Hochmoor und den Regenwald. Bei den Mandara-Hütten machen wir eine kurze Pause, bevor wir die letzten Meter hinab steigen. Die üppige, vielfältige Vegetation macht den letzten Abstieg etwas kurzweiliger. Schließlich erreichen wir das Marangu Gate (1.860 m). Hier verabschieden wir uns von unserer Begleitmannschaft, steigen ins Auto und fahren nach Moshi ins Hotel. Endlich wieder eine warme Dusche! (F, M, A)
8. Tag: Heimreise oder Weiterreise Wer eine Verlängerung gebucht hat, beginnt heute mit dem Programm – entweder startet die Safari nach dem Frühstück oder die Badeverlängerung auf Sansibar. Wer keine Verlängerung gebucht hat, tritt heute die Heimreise an. Je nach Abflugzeit können wir den Vormittag noch ganz nach Belieben gestalten: Wer möchte, kann die Umgebung des Hotels erkunden, letzte Souvenirs einkaufen oder einfach noch einmal die afrikanische Sonne genießen und die Eindrücke der Besteigung in Ruhe Revue passieren lassen. Anschließend erfolgt die Abholung durch unseren Transfer, der uns zum Flughafen bringt. Dort verabschieden wir uns ein letztes Mal vom Kilimanjaro, checken ein und treten die Heimreise an. (F)
Übernachtung 2 x im Mittelklassehotel, 5 x in Berghütten
7 x Frühstück, 6 x Mittagessen, 7 x Abendessen
Transport des Berggepäcks (max. 10 kg)
Koch- und Begleitmannschaft
Transfers und Eintrittsgebühren lt. Programm
Sicherheitsausrüstung: Sauerstoffflasche bei medizinischem Notfall
Reisekrankenschutz
Nicht enthaltene Leistungen
Visakosten
Weitere Mahlzeiten und Getränke (40 €)
Trinkgelder
Individuelle Ausflüge und Besichtigungen
Ort
Nächte
Hotel
Moshi
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HE-73AN
Charakter & Anforderungen Höhe auf Reisen Hinweis Programmablauf Unterbringung Ernährungswünsche und Unverträglichkeiten Gepäckinformationen Gepäckinformationen