Paris: Henri Rousseau – weitere Top-Ausstellungen
Angebot Nummer 325293
Sensationelle Leihgaben aus Amerika – Matisse mit Spätwerk – Sorolla, der spanische Impressionist
Im Sommer gibt es in Paris zeitgleich 3 Spitzenausstellungen. Darunter Henri Rousseau mit zig Bildern, die erstmals seit 100 Jahren zurück nach Europa kommen.

Im kommenden Jahr wird im Pariser Musée de l' Orangerie eine der umfassendsten Retrospektiven des Künstlers Henri Rousseau auf europäischem Boden seit dessen Tod im Jahr 1910 zu sehen sein. Möglich wird das durch zahlreiche Leihgaben der Barnes Foundation in Philadelphia, die erstmalig seit ihrem Bestehen überhaupt Teile ihrer umfangreichen Sammlung ausleiht. Der Barnes Foundation gehören allein 18 Gemälde des Künstlers, so dass sie über die größte Rousseau-Sammlung weltweit verfügt. Die Bilder gelangen für diese Ausstellung zum ersten Mal überhaupt zurück nach Europa seitdem der Sammlungsgründer Dr. Barnes sie vor mehr als 100 Jahren dem legendären Pariser Kunsthändler Paul Guillaume abgekauft hatte.

Bilder erstmals seit einem Jahrhundert wieder auf europäischem Boden
Die Bilder werden im Musée de lOrangerie zu sehen sein und in Dialog mit den Rousseaus des Pariser Museums treten, das mit 11 Exemplaren über die zweitgrößte Rousseau-Sammlung weltweit verfügt. Diese Zusammenstellung – die beiden umfassendsten Rousseau-Sammlungen überhaupt vereint – ist eine einzigartige Chance, sich dem Werk Rousseaus so zu nähern, wie es noch nie möglich war. Diese Gelegenheit wird es in dieser Form sicher so schnell nicht wieder geben!

Doch obwohl es sich bei der Rousseau-Retrospektive um eines der bedeutendsten Kunstevents auf europäischem Boden im Jahr 2026 handelt, sind auch die beiden anderen Ausstellungen nicht zu vernachlässigen: Im Grand Palais wird Henri Matisse mit herausragenden Arbeiten seiner letzten Schaffensphase in den Jahren 1941 bis 1954 zu sehen sein. Der Petit Palais wiederum plant die Ausstellung „Joaquin Sorolla. Der Maler und das Meer“. Sorolla war einer der wichtigsten spanischen Impressionisten. Er stellte in Paris, London, Berlin, Chicago und New York aus, wurde international gefeiert und galt als „Maler des Lichts“.
Wir nehmen uns jeweils einen halben Tag für jede der drei Ausstellungen Zeit, so dass wir reichlich Zeit haben für weitere Entdeckungen – und natürlich auch den ein oder anderen Café zwischendurch. Fest eingeplant ist ein Besuch in den neuen Räumlichkeiten der Fondation Cartier, die erst im Oktober 2025 ihre neuen Räumlichkeiten am Palais Royal, umgestaltet vom Architekten Jean Nouvel, im Herzen der Stadt bezogen hat. Ganz in der Nähe befindet sich zudem eine außergewöhnliche Arbeit des Pop Art-Künstlers Keith Haring: der Tryptichon „La Vie du Christ“, also das Leben Christi, ein golden schimmerndes Reliefbild in einer Seitenkapelle der Marktkirche St. Eustache.

Ebenfalls gesetzt ist ein Rundgang im charmanten Viertel Butte-aux-Cailles, das für seine vielfältige Street Art-Szene bekannt ist.
Außerdem planen wir einen Ausflug in den Vorort Meudon, wo der große Bildhauer Auguste Rodin lebte und arbeitete. Seine Villa, umgeben von einem gepflegten Garten, ist heute ein Museum.


Verlauf
 
Anreise mit der Bahn, gemeinsames Abendessen
Mit dem TGV oder ICE geht es schnell und bequem nach Paris. Vom Bahnhof ist es nicht weit zum Hotel, wo sich die Gruppe am späten Nachmittag trifft. Spaziergang durchs Viertel und dann gemeinsames Abendessen.

Matisse, Fondation Cartier und Keith Haring
Künstlerische Auftakt unserer diesjährigen Paris-Reise ist die Ausstellung „Matisse 1941-1954“, die die letzten Lebens- und Schaffensjahre von Henri Matisse beleuchtet. Zwischen 1941 und seinem Tod 1954 beschritt der Künstler neue Wege, u.a. mit seinen „Cut-outs“. Es handelt sich hierbei um „ausgeschnittene“ Gouachen – eine neuentwickelte Technik, die es dem Künstler ermöglichte, den bildnerischen Ausdruck auf das Wesentliche zu reduzieren, nämlich Farbe und Form. Zu sehen werden rund 230 Werke sein – Gemälde, Zeichnungen, Textilien, Glasfenster. Dann bummeln wir vorbei an der Place de la Concorde mit dem berühmten Obelisken in der Mitte, durch die Tuilerien, vorbei an der Pyramide des Louvre, bis wir schließlich den Palais Royal erreichen. Nach der Mittagspause besuchen wir dann die neuen Räumlichkeiten der Fondation Cartier. Zu sehen gibt es dort Schlüsselwerke aus der Sammlung der Stiftung. Danach geht es weiter ins Hallen-Viertel, wo sich die Kirche Saint Eustache befindet, die neben einer außergewöhnlichen Arbeit von Keith Haring noch weitere Kunstschätze birgt.

Rousseau und Butte aux Cailles
Heute starten wir mit dem Pariser Ausstellungs-Höhepunkt des Jahres 2026 in den Tag und besuchen die große Sonderausstellung „Henri Rousseau“ im Musée de lOrangerie. Rousseau, auch genannt „Le Douanier“, war einer der ersten autodidaktischen Künstler überhaupt, die ohne akademische Ausbildung Furore machten. Gauguin und Degas entdeckten ihn und erkannten die Bedeutung seiner Werke für die Avantgarde. Denn Rousseau sprengte mit seinen Gemälden die Idee, dass Kunst abbildhaft sein müsse. Vielmehr präsentiert Rousseau - in seiner Malweise vollkommen unbelastet von akademischen Traditionen - traumhafte Szenen. Seine Bilder hatten großen Einfluss auf die Entwicklung des Surrealismus. Sein Oeuvre gilt als einer der wichtigsten Ankerpunkte in der Entwicklung der klassischen Moderne. Am Nachmittag werden wir dann ganz gemächlich durch das Viertel Butte aux Cailles schlendern. Butte bedeutet so viel wie Hügel – und diese Erhebung im Süden der Stadt ist durch kopfsteingepflasterte Gassen, Treppen und niedrige Häuschen mit Gärten geprägt. Man fühlt sich fast schon wie in einem kleinen Dorf, fernab der Metropole. Butte aux Cailles ist zudem ein Paradies für Straßenkunst. Zahlreiche Werke von Street-Art-Künstlern wie Miss.Tic oder Seth schmücken die Wände – oft poetisch, sozialkritisch oder humorvoll. Diese Kunst ist Teil der Identität des Viertels, das schon lange Kreative, Intellektuelle und Freigeister anzieht. Auch kleine Galerien, unabhängige Ateliers und alternative Bars prägen das Bild.

Sorolla und Rodin
Am Vormittag Besuch der geplanten Ausstellung „Joaquin Sorolla. Der Maler und das Meer“ im Petit Palais. Nach der Mittagspause verlassen wir dann die Großstadt und fahren mit der Pariser S-Bahn in den Vorort Meudon. Musée Rodin de Meudon – Zu Gast im Atelier des Meisters Denn nur wenige Kilometer südwestlich von Paris liegt das Musée Rodin de Meudon, ein außergewöhnlich stiller und authentischer Ort. Hier, in der Villa des Brillants, lebte und arbeitete Auguste Rodin (1840–1917), der große Bildhauer der Frühmoderne. Das Haus und die Ateliers sind weitgehend so erhalten, wie Rodin sie selbst kannte – mit Gipsmodellen, Entwürfen und Werkzeugen, die einen faszinierenden Einblick in den künstlerischen Schaffensprozess gewähren. Im Gegensatz zum stark frequentierten Musée Rodin in Paris zeigt Meudon nicht die fertigen Werke, sondern deren Entstehung – vom ersten Tonmodell bis zur monumentalen Skulptur. In den hellen Werkhallen spürt man die Energie des Künstlers, seine Suche nach Ausdruck und Bewegung. Der Rundgang endet im weitläufigen Garten, wo Rodins Grab liegt – überragt von seiner berühmtesten Figur, „Der Denker“, mit Blick auf das Seine-Tal. Am Abend ist dann noch in einem typisch französischen Restaurant ein gemeinsames Diner geplant, bei dem wir dann die vergangenen Tage Revue passieren lassen können.

Heimreise
Die Abfahrt Ihres Zuges ist gegen Mittag oder ggf. Nachmittag geplant, so dass wir am Morgen noch einmal gemeinsam durch die Stadt schlendern können. Es bleibt in jedem Fall noch Zeit für einen Café au lait in einem der gemütlichen Straßencafés. Fahrt zum Bahnhof und Heimreise.





Leistungen:
 
  • 4x Übernachtung mit Frühstück und City-Tax im zentral gelegenen 3-Sterne Hotel Les Provinces Opera
  • 2x Abendessen (ohne Getränke)
  • Eintritt und Führung: Musée de lOrangerie - Rousseaus Geheimnisse, Matisse 1941-1954 im Grand Palais, Fondation Cartier, Musée Rodin de Meudon, aktuelle Ausstellung im Petit Palais, vorauss. Joaquim Sorolla
  • Stadtführungen: Place de la Concorde - Jardin des Tuileries - Palais Royal - Saint-Eustache sowie Butte aux Cailles
  • Pass Navigo Easy für alle Transfers mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Metro, Bus etc.)
  • Bahnfahrt 2. Kl. ab jedem DB-Bahnhof nach Paris und zurück
  • Klimaschutzbeitrag über atmosfair in Höhe von 100% des CO2e-Ausstoßes des Landprogramms
  • durchgängige Kulturtours-Reiseleitung


 


Ihr atmosfair Beitrag

Für den Hin- und Rückflug für eine Person entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa kg.
Durch einen freiwilligen Beitrag von EUR an ein Klimaschutzprojekt, z.B. in Indien können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.
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Zahlungsmodalitäten

Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20%

Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 21 Tage

Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: 21

Sofern in Einzelfällen seitens der örtlichen Leistungsträger andere Bedingungen zur Anwendung kommen (z.B. bei Kreuzfahrtprogrammen), informieren wir Sie hierüber in der Rubrik "Programmhinweise". Sofern bei den (Gruppen-)Reisen eine Mindestteilnehmerzahl ausgeschrieben ist, ist bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ein Rücktritt vom Reisevertrag seitens des Veranstalters bis spätestens 21 Tage vor Reisebeginn möglich.



Teilnehmerzahl min.:  9
Teilnehmerzahl max.:  16
Bitte wählen Sie einen Termin aus:
Termine:   Preis  
  16.07.2026 -  20.07.2026  ab 1.698,00 €



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